Verfasst von: Caloundra Globetrotters | 10/04/2012

Dublin

Tag18B
Wetter: mild, bewölkt mit sonnigen Abschnitten und etwas Regen.

Heute haben wir unseren Ruhetag dazu verwendet, unsere Fähre für morgen zu organisieren, haben noch ein bißchen eingekauft,

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bei Govinda’s endlich mal wieder gut vegan und günstig gegessen und dann noch in der weltberühmten Temple Bar ein pint getrunken (Kilkenny und Smithwick für die Kenner).

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Jetzt sind wir wieder daheim im WARMEN Zimmer und machen bald eine Flasche Wein auf.

Die Laufstatistik für Irland:
449.9 km
93.5 Stunden reine Laufzeit
10520 Höhenmeter

Alle Wege waren gut gemarkt und wir hatten keine Probleme.
Die besten Wege waren der Wicklow Way -vor allem die ersten Tage- und der Kerry Way, obwohl wir den ja nicht ganz gelaufen sind (es ist eigentlich ein Rundweg von mehr als 200km und wir haben ihn ja nur benutzt, um an die Atlantik Küste zu kommen, so wie halt der E 8 läuft).
Die anderen Wege waren auch nicht schlecht aber längst nicht so szenisch und liefen auch viel öfter an Straßen entlang.
Irland hat uns gut gefallen und wir haben uns recht heimisch gefühlt.
Die Leute waren meist freundlich, viele Bed & Breakfast waren liebevoll eingerichtet, das Frühstück hat uns in der Regel für den Tag gereicht und vegetarisch war kein Problem.
Auf der negativen Seite ist, daß Irland recht teuer ist – vor allem im Vergleich mit Deutschland – und Essen gehen konnten wir uns sehr selten leisten. Wir haben Vitaminpillen genommen um evtl Mangelerscheinungen vorzubeugen. Aber durch die Bohnen und die Eier zum Frühstück war das schon ok.
Teilweise war das Land sehr verdreckt, besonders um die Städte Carrick-on-Suir und Clonmel. Danach war es zumimdest nicht so offensichtlich.
Von der Rezession haben wir wenig gemerkt. Die Autos waren oft neu, die Landsitze großzügig und oft neu renoviert. Aber die jungen Leute (oft sehr gut ausgebildet) sitzen auf Koffern fertig dahin zu gehen wo die Jobs sind. Oft Australia.
Es gab auch öfter mal die legendären Siedlungen, wo die Kräne noch rumstanden, aber keiner hat gearbeitet.
Naja, Schafe waren überall mit Lämmern und wenn ich mir jetzt Irland vorstelle denke ich an Hecken, Steinmauern, Ruinen und natürlich Schafe…


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